Warum machen die Leute Gemeinschaftsgärten?

Globalisierung, immer größer werdende Armut, Segregation und eine hohe Erwerbslosigkeit prägen unsere Gesellschaft. In den “Community Gardens” verbergen sich viele Potenziale, die eine kreative und positive Reaktion auf aktuelle soziale und gesellschaftliche Problemlagen darstellen:

Neben dem Gärtnern gibt es jede Menge soziale, pädagogische und politische Gründe, die je nach Umfeld und Vorstellung der Gruppe ausfallen können:

  • Verbesserung der Stadtökologie,
  • Verwendung von Brachflächen,
  • Förderung der Artenvielfallt,
  • Umweltpädagogik,
  • Raumaneignung und Stadtgestaltung von unten,
  • ökologische Nahrungsmittel- und Heilpflanzenproduktion,
  • Kritik an industrieller Landwirtschaft,
  • Umsetzung von Subsistenzwirtschaft,
  • nachbarschaftliche Selbstorganisation über kulturelle Unterschiede hinweg,
  • Integration marginalisierten Personen jenseits der Erwerbsarbeit,
  • die Gestaltung von solidarischen und feministischen Aktionsräumen,
  • die Übung partizipativer Strukturen und Basisdemokratie in der Gruppe.

Dies sind nur einige der Ideen, die hier umgesetzt werden.
Mit all diesen Aspekten beschäftigt sich die Filmreihe.

Geschichte der Gemeinschaftsgärten?